Österreichische Seilbahntagung: Die Highlights
Die österreichischen Seilbahner kamen am 23. April in Wien zusammen, um Bilanz der vergangenen Saison zu ziehen, einen Blick in die Zukunft zu werfen und Fachverband-Geschäftsführer Erik Wolf nach vielen Jahren engagierter Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Der Überblick.
100 Jahre Seilbahnen: Wie wird das Jubiläum gefeiert?
Unter dem Motto „100 Jahre Österreichs Seilbahnen – eine Erfolgsgeschichte voller Innovation, Mut und Visionen“ startete eine Kampagne, die dem Jubiläum von gleich sechs Seilbahnen gewidmet ist. Das Jubiläumsprogramm wurde auf der österreichischen Seilbahntagung in Wien vorgestellt. Welche Aktionen plant der Fachverband?
Weniger Bürokratie: PV-Ausbau bei Seilbahnen wird vereinfacht
Der Ausbau von PV-Anlagen bei Seilbahnen soll in Österreich künftig einfacher werden: Wie das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur mitteilt, sollen die neuen Regelungen noch vor dem Sommer in Kraft treten. Die Novelle ist Teil eines Maßnahmenpakets zum Bürokratieabbau. Welche weiteren Neuerungen sind vorgesehen?
Bergbahn-Bekleidung für das ganze Jahr
Bergbahnen stehen zunehmend vor der Aufgabe, ihre Mitarbeitenden auch in der Sommersaison optimal auszustatten. Hohe UV-Belastung, wechselhaftes Wetter und vielfältige Tätigkeiten erfordern technische Funktionsbekleidung mit klar definierten Leistungsparametern.
Erste Pendelbahn mit Direktantrieb
Die neue Seilbahnanlage von Leitner schafft eine direkte Verbindung ab Bozen zum Hochplateau in nur sechs Minuten Fahrzeit. Was macht das Projekt technisch einzigartig?
Wintersaison 25/26: Stark wie vor Corona – dank Beschneiung
Mit rund 54 Millionen Ersteintritten zählt die Wintersaison 2025/26 zu den stärksten der Seilbahnbranche in Österreich. Ohne technische Beschneiung wäre jedoch ein Bruttoumsatzverlust von rund 2,74 Milliarden Euro entstanden – darüber berichtete Franz Hörl im Rahmen der österreichischen Seilbahntagung in Wien. Weitere Daten zur vergangenen Saison im SI-Artikel.
Gletscherbahnen Kaprun: Rekord beim Umsatz
Mit insgesamt 1.272.732 Gästen und Gesamterlösen von 72,9 Millionen Euro – ein Plus von 3 bzw. 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr – schließt die Gletscherbahnen Kaprun AG das Geschäftsjahr 2024/25 als das bislang besucher- und umsatzstärkste in ihrer Unternehmensgeschichte ab. Worauf investiert das Unternehmen heute?
Säntisbahn: Erneuerung des Verwaltungsrates
Mit der Eröffnung der neuen Säntisbahn beginnt eine mehrjährige Strategiephase – und der Verwaltungsrat kündigt personelle Veränderungen an. Wer künftig im Gremium sitzt, wie das Projekt „Säntis 2026“ voranschreitet und wie sich das Umsatzjahr 2025 entwickelt hat – lesen Sie im SI-Artikel.
Georg Bliem: Rück- und Ausblick zum Abschied
Nach 14 Jahren endet Georg Bliems Ära auf der Planai. Mit dem Bergbahner, der auch zehn Jahre Chef von Steiermark Tourismus war, blicken wir in die Zukunft der Branche. Wohin geht die Reise?
Tennis & Golf: Zielgruppen zu gewinnen?
Der Ganzjahrestourismus bleibt ein großes Thema. Destinationen brauchen Erlebnisse, die kein anderes Reiseziel bietet – wie wäre es mit einer Tennis- oder Golfanlage? Deren Spieler teilen viele Gemeinsamkeiten mit Skifahrern – doch was wissen wir über diese Zielgruppen?
ENTSCHEIDENDE
BEITRÄGE
Webinar: Mitarbeiter digital managen
70 Anmeldungen und 60 Teilnehmende: Christian Wörister (Vorstand) und Stefan Niedermühlbichler (IT-Leiter) von KitzSki sowie August Schärli von TMC Enluf diskutierten die harten Fakten der digitalen Transformation. Hier geht es zum Video.
Gegentrends im Tourismus
Jeder Trend hat einen Gegentrend – auch im alpinen Tourismus. Beide zusammen gehen mit der Zeit eine Synthese ein. Bergbahnen können diese nutzen, um die Zukunft zu gestalten – vom Gast über den Mitarbeiter bis zum Einheimischen. Wie, das erläutert Zukunftsforscher Tristan Horx.
Neue Impulse für mehr Gewinn am Berg
Seit acht Jahren bringt das BergNetzWerk Entscheidungsträger aus der alpinen Tourismus- und Seilbahnbranche zusammen. 2026 erwarten die Teilnehmer Keynotes aus den Bereichen Finanzen, Spa und Tunnelbau. Bonus: ein interaktives Format zum Erfahrungsaustausch.
Thomas fragt – Konstantin antwortet: Warum heißen einige Skipisten „Kandahar“?
Dieser spannenden Frage ist unser SI Experte Kontantin Kühner nachgegangen. Die Antwort finden Sie bei uns!
AKTUELL
SI-URBAN
Bus, Zug, Seilbahn: Vergleich von Unfallzahlen und Verletzten
Eine neue Studie der Technischen Universität München vergleicht die Sicherheit städtischer Verkehrsmittel und liefert konkrete Zahlen. Ein Überblick über die Ergebnisse.
Dominikanische Republik: Seilbahn-Sanierung für 20 Mio. US-Dollar
Ein beliebtes Touristenziel in Puerto Plata soll eine modernisierte Anlage erhalten. Geplant sind umfassende Verbesserungen der Infrastruktur, darunter technische Modernisierungen und barrierefreie Zugänge. Wie wird das Projekt finanziert?
Peru: Neue Seilbahn geht in Kürze in Betrieb
In Lima entsteht derzeit ein alternatives Verkehrsmittel, das zugleich als neue Touristenattraktion dienen soll. Was ist über das Projekt bekannt?
Seilbahn als Booster
Wie können urbane Seilbahnen Wirtschaft und Gesellschaft stärken? Urbane Seilbahnen sind mehr als nur ein Verkehrsmittel. Sie lösen positive soziale und ökonomische Effekte aus. Welche, das hat Clemens Schneider für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen–Nürnberg (Deutschland), erforscht.
ENTSCHEIDENDE
BEITRÄGE
Potenzial- und Hemmfaktoren für urbane Seilbahnen
Der Ballungsraum München mit rund 1,5 Millionen Einwohnern ist stark vom Pendlerverkehr geprägt. Gleichzeitig bestehen Defizite bei tangentialen Querverbindungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Welche Faktoren können für und gegen eine urbane Seilbahn sprechen?
Plose-Bahn: Brixen treibt die Planungen voran
Beim Projekt der Plose-Seilbahn, die die italienische Stadt Brixen mit dem Gebirgsstock Plose verbinden soll, gibt es deutliche Änderungen. Der Überflug über die Stadt wurde deutlich reduziert, einige ursprünglich geplante Abschnitte fallen weg. Die Details.
Urbane Pläne im Heimatland der Seilbahn
Seilbahnen sind untrennbar mit der Schweiz verbunden und prägen das Image des Landes als Sport- und Naturdestination. Doch die urbane Variante tut sich bisher schwer. Trotzdem gibt es einige Projekte, von denen manch eines schon recht weit ist.
Digital Nudging: Wie bringt man Menschen dazu, nachhaltig mobil zu sein?
„Digital Nudging“ motiviert Menschen zur Nutzung nachhaltigerer Mobilitätsoptionen, etwa vom Auto auf das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder zu Fuß zu gehen. Im Fokus stehen „weiche Interventionen“, die digital umgesetzt werden können und ohne Einschränkungen oder Verbote auskommen. Ein kostenfreies Handbuch von Salzburg Research bietet konkrete Handlungsempfehlungen und Ideen für Verkehrsbetriebe, Behörden und Institutionen.


