Abtenauer Bergbahnen: Sanierung plötzlich gescheitert
Die vorgesehene Sanierung kam nicht zustande. Stattdessen werden die Liftanlagen verkauft und das Skigebiet Karkogel geschlossen. Laut lokalen Medien fehlte nur die Zustimmung eines Grundeigentümers.
Peter Weichbold: Viel Planai in Peter
Viel Planai in Peter, viel Peter in Planai – so beschreibt sich der neue CEO der Planai-Hochwurzen Bahnen selbst. Im Interview spricht Peter Weichbold über die DNA des Unternehmens, die Breite des Firmenportfolios, die finanzielle Situation, Investitionen, Fitarbeitende – und persönliche Themen.
Säntis-Kabinen ziehen an den Bodensee
Die bisherigen Kabinen der Säntis-Schwebebahn haben die Schwägalp verlassen. Für beide beginnt nun ein neues Kapitel: Eine von ihnen wird künftig als besonderer Raum in einem Restaurant genutzt. Wann werden die neuen Kabinen präsentiert?
Speicherteich Schattberg: Kapazität nahezu vervierfacht
Mit dem Neubau des Speicherteichs Schattberg sichern die Saalbacher Bergbahnen eine langfristig verlässliche Beschneiungsinfrastruktur im Skigebiet Saalbach-Hinterglemm. Die Planung – von der Konzeption bis zur Umsetzung – übernahm ILF Consulting Engineers.
Infrastruktur: Vom Solo- zum Masterplan
SI-Experte Domenico Bergamin schreibt über strategische Gesamtplanung und aufeinander abgestimmte Erlebnisräume im alpinen Tourismus. Worauf kommt es an?
Seilbahn-Oldies: Chancen und Risiken
Die Kosten sind das häufigste Argument, ältere Anlagen nicht durch neue zu ersetzen. Nachhaltigkeit und die Chance auf nostalgische Seilbahn-Fahrerlebnisse sind weitere. Zugleich gibt es jedoch Risiken. Seilbahnexperte Peter Hofer vom TÜV-Süd gibt Antworten.
Goldsuche in Finnland: Skigebiet versteckt 20.000-Euro-Schatz
Das finnische Skigebiet Levi lockt Touristen mit einer spektakulären PR-Aktion: Irgendwo in der Landschaft liegt ein Goldklumpen im Wert von 20.000 Euro versteckt. Im Sommer veröffentlicht der Ort Hinweise, die Urlauber direkt zum Schatz führen sollen.
Wie Skigebiete Wasserkraft clever nutzen
Energie speichern, Strom produzieren, Seilbahnen antreiben – Skigebiete können Wasserkraft gewinnbringend nutzen. Drei Bergbahnen zeigen beispielhaft, was bereits möglich ist.
Risiko Permafrost: Wenn der Berg schmilzt
Hoch gelegene Skigebiete sind mit extrem schnellen Veränderungen konfrontiert, die noch vor 20 Jahren in dieser Geschwindigkeit kaum vorstellbar waren: Der Permafrost – Boden oder Fels – der ganzjährig gefroren bleibt, erwärmt sich und schmilzt. Was sind die Warnzeichen – und was tun?
La Clusaz stärkt Ganzjahresprofil
Der traditionsreiche französische Wintersportort La Clusa baut sein Ganzjahresangebot weiter aus: Am 8. April 2026 eröffnete die Destination die neue Attraktion „Luge des Bois“ – eine moderne Ganzjahresrodelbahn des österreichischen Freizeitexperten Sunkid.
ENTSCHEIDENDE
BEITRÄGE
Thomas fragt – Konstantin antworten: Warum sagen wir „Schwarzfahren“?
Wenn man in der Bahn oder im Skigebiet ohne gültiges Ticket unterwegs ist, spricht man vom „Schwarzfahren“. Neulich kam daheim die Frage auf, ob man das denn überhaupt noch sagen darf?
Georg Bliem: Rück- und Ausblick zum Abschied
Nach 14 Jahren endet Georg Bliems Ära auf der Planai. Mit dem Bergbahner, der auch zehn Jahre Chef von Steiermark Tourismus war, blicken wir in die Zukunft der Branche. Wohin geht die Reise?
Kartellverfahren: Dolomiti Superski plant 30 Mio. Euro zu erstatten
Der Verdacht auf illegale Preisabsprachen zwingt den Skiverbund Dolomiti Superski zum Handeln: Ein Millionen-Paket soll betroffene Skifahrer entschädigen. Verbraucherschützer warnen jedoch davor, dass bei der geplanten Auszahlung viele Antragsteller leer ausgehen könnten. Die Details.
Skigebiet als Konzertbühne: Mehrwert trotz Mehraufwand?
Christina Aguilera schließt die Saison in Ischgl – nach Robbie Williams und Rihanna in den Jahren zuvor. In Schladming feiert 2026 das Sommer-Opening Premiere: Plácido Domingo, Scooter und Sarah Connor sorgen für Knalleffekte. Was kosten solche Events und inwiefern lohnen sie sich?
AKTUELL
SI-URBAN
Paris: Doppelte Auszeichnung für den Câble 1
Die erste Seilbahn im Pariser Großraum sicherte sich nicht nur den Sonderpreis der Jury des Regionalverbands für öffentliche Bauarbeiten, sondern bekam auch offiziell das Umweltzertifikat.
Guatemala: Seilbahn vom Flughafen im Gespräch
Die Stadt Antigua Guatemala plant erste Machbarkeitsstudien für eine Seilbahn. Sie soll eine moderne und staufreie Alternative schaffen, um den Hauptflughafen des Landes mit seinem größten Touristenmagneten zu vernetzen.
Mexiko: Seilbahnnetz wächst um weitere 40 Kilometer
Zu den bereits rund 25 Kilometern in Betrieb befindlicher Seilbahnen sollen künftig weitere etwa 40 Kilometer in Mexiko hinzukommen. Aktuell befinden sich mehrere Projekte in Umsetzung – ein Überblick.
Seilbahn in Puebla: Soziale Wirkung im Fokus
Das geplante Seilbahnystem in der mexikanischen Großstadt Puebla soll die Fahrtzeiten für über 43.000 Beschäftigte verkürzen und eng mit dem Radverkehr verbunden werden. Welche gesellschaftlichen Bedürfnisse stehen noch im Zentrum?
ENTSCHEIDENDE
BEITRÄGE
Dominikanische Republik: Seilbahn-Sanierung für 20 Mio. US-Dollar
Ein beliebtes Touristenziel in Puerto Plata soll eine modernisierte Anlage erhalten. Geplant sind umfassende Verbesserungen der Infrastruktur, darunter technische Modernisierungen und barrierefreie Zugänge. Wie wird das Projekt finanziert?
Urbane Seilbahn in Uruapan eröffnet
Der Seilbahnhersteller Doppelmayr hat in Mexiko den Teleférico Uruapan erfolgreich in Betrieb genommen – ein Meilenstein der öffentlichen Infrastruktur, der in enger Zusammenarbeit mit der Regierung des Bundesstaates Michoacán realisiert wurde. Das Projekt verbessert den Zugang, die Vernetzung sowie die Lebensqualität für tausende Einwohnerinnen und Einwohner in Uruapan.
Niederlande: Seilbahn zum Outlet-Center?
Die Stadt Roermond hat Probleme mit Verkehrsstaus: Aufgrund ihrer Lage direkt an der Grenze zu Deutschland zieht sie viele Besucher an, vor allem wegen des Outlet-Centers, in dem man Designerwaren günstig kaufen kann. Ein Politiker hat vorgeschlagen, eine Seilbahn als mögliche Lösung zu bauen.
Türkei: Seilbahn als alternative Anbindung zur Festung
In der türkischen Stadt Konya neigen sich die Restaurierungsarbeiten an der historischen Festung Gevale Kalesi dem Ende zu. Die lokalen Behörden möchten das Areal zu einem attraktiven Anziehungspunkt für in- und ausländische Besucher entwickeln – inklusive einer Seilbahn. Die Details des Projekts.


